Löwen - Könige der Savanne in Gefahr

Veterinärzäune im Nationalpark werden nicht nur für die afrikanischen Löwen zu unüberwindbaren Hindernissen. Foto: Christophe Courteau

Löwen - gejagt, vertrieben, vergiftet. Immer seltener hört man sein kraftvolles, markerschütterndes Brüllen durch die Savanne. Ehemals über fast ganz Afrika verbreitet, gibt es nach einer aktuellen Studie nur noch 23.000 Löwen. Der einstige König der Tiere ist aus vielerlei Gründen bedroht: Trophäenjagd, Verfolgung durch Farmer, Zerstörung und Zerstückelung von Lebensraum. Eine Milliarde Menschen leben mittlerweile in Afrika, und es werden immer mehr. Mit jedem Stückchen Platz, das der Mensch einnimmt, verkleinert sich der Lebensraum für Wildtiere.

Weitere Informationen zum Afrikanischen Löwen:

Afrikanischer_Loewe_2012_Deutsch.pdf.

Der Farmer-Raubtier-Konflikt

Immer wieder verlassen Raubtiere die Schutzgebiete, wandern auf die benachbarten Rinderfarmen und reißen dort das Vieh. Für viele Farmer stellt das eine existenzielle Bedrohung da, denn die Viehherde sichert oft den Lebensunterhalt einer ganzen Familie. Viele Farmer wollen die Raubtiere nicht töten. Aber es fehlt ihnen an Unterstützung und Wissen, wie sie die Raubtiere lebend einfangen und abtransportieren können. So greifen sie zur Flinte oder zum Giftköder, weil sie keine andere Lösung sehen. Mehr

Forschung für den Arterhalt

Junge männliche Kalahari Löwen. © SAVE

Die Erforschung von Tieren und ihren Lebensräumen ist die Basis, um Lösungen und Strategien zu entwickeln, die langfristig die Populationen wieder stabilisieren können. Viele unterschiedliche Faktoren und Zusammenhänge spielen eine Rolle für das Leben der Tiere, die SAVE in gezielten Forschungsstudien erfassen will. Mehr

Das sind die Maßnahmen von SAVE


  • Feldforschung der Tiere in ihrem Ökosystem, wie Wanderrouten, Nahrungsauswahl, Sozialverhalten, Populationsgröße und Ausbreitung, andererseits auch potentielle Gefahren wie Krankheiten, Buschfeuer und Wilderei (GPS-Daten per Satellitenhalsbänder, Spurensuche, Beobachtungen, Monitoring, Überwachung und nachfolgende Dokumentation von wieder ausgesetzten Löwen)
  • Das Einfangen von Löwen auf Farmen und ihre Betreuung, um sie vor dem Abschuss zu bewahren.
  • Förderung der Mitarbeit, Aus- und Weiterbildung der Bevölkerung vor Ort, im Rahmen von Capacity Development
  • Beobachtung und Forschung an den Veterinärzäunen sowie Entwicklung von Lösungen
  • Entwicklung von Lösungsansätzen um Konflikte zwischen Mensch und Tier langfristig auszuräumen
  • Aufklärungsarbeit (vor allem Farmer-Interviews und -Kooperationen vor Ort)

Dafür braucht SAVE Ihre Spende

  • Technisches Equipment: Funkhalsbänder, GPS-Geräte und Ferngläser, Computer (Hardware & Software)
  • Kommunikationsmittel: Satellitentelefon und Funkgeräte, Internet
  • Gelände-Fahrzeuge: Treibstoff, Kauf neuer Fahrzeuge sowie deren Reparaturen/Wartung
  • Mitarbeit der Forscher, Assistenten und Tracker vor Ort: Lohnzahlungen, Unterkünfte, Verpflegung, Reisekosten etc.
  • Betäubungsgewehre- und Medizin, Veterinärmedizinische Betreuung der Tiere, Fallen und Sicherheitsboxen
  • Studiengebühren afrikanischer Studenten
  • Laboruntersuchungen
  • Aufklärungsmaterialien, wie z.B. Flyer, Informationsbroschüren etc.

Aktuell benötigt unser Löwenforscher Keitumetse dringend 4 weitere Funkhalsbänder - jedes kostet rund 5.000 Euro - bitte helfen Sie uns mit einer Spende!

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