Afrikanische Wildhunde – bedrohte Strategen

Drahtiger Körperbau, rot, braun, schwarz und vanillefarben gezeichnetes Fell und langer weißer Schwanz– trotz seines markanten Erscheinungsbildes ist der afrikanische Wildhund den meisten Menschen unbekannt. Kein Wunder, denn der hochentwickelte Jäger mit ausgeprägtem Sozialverhalten ist akut vom Aussterben bedroht.

Weitere Informationen zum Afrikanischen Wildhund:

Afrikanische_Wildhunde_2012_Deutsch.pdf.

Der Farmer-Raubtier-Konflikt

Genau wie Löwe, Gepard und Leopard leidet auch der Wildhund stark unter dem Farmer-Raubtier-Konflikt. Viele Farmer dulden den Fleischfresser nicht auf ihrem Land, aus Angst um ihr Vieh. So werden immer wieder Exemplare dieser hoch bedrohten Art erschossen aufgefunden. Mehr

Rettet die letzten afrikanischen Wildhunde
Afrikanischer Wildhund mit Welpen. © SAVE

Rettet die letzten afrikanischen Wildhunde

Das Wildhundschutzprojekt vereint Grundlagenforschung, konkrete Aufklärungsarbeit- und Umsiedelungs-Maßnahmen vor Ort. Unterstützen Sie SAVE, dieses im südlichen Afrika einzigartige Projekt voranzutreiben, damit die Wildhunde nicht von unserer Erde verschwinden. Mehr

Forschung für den Arterhalt

Die Erforschung von Tieren und ihren Lebensräumen ist die Basis, um Lösungen und Strategien zu entwickeln, die langfristig die Populationen wieder stabilisieren können. Viele unterschiedliche Faktoren und Zusammenhänge spielen eine Rolle für das Leben der Tiere, die SAVE in gezielten Forschungsstudien erfassen will. Mehr

Das sind die Maßnahmen von SAVE

Das sind die Maßnahmen von SAVE
Forschung für den Artenerhalt. © SAVE
  • Feldforschung der Tiere in ihrem Ökosystem, wie Sozialverhalten, Populationsgröße und Ausbreitung, andererseits auch potentielle Gefahren wie Krankheiten, Buschfeuer und Wilderei (GPS-Daten per Satellitenhalsbänder, Spurensuche, Beobachtungen, Monitoring, Überwachung und nachfolgende Dokumentation umgesiedelter Wildhunde)
  • Umsiedlungsmaßnahmen: Schutz der gefährdeten Tiere vor Abschuss und Vergiftung, wenn sie Farmland betreten. Zu diesem Zweck werden sie dort eingefangen, medizinisch betreut und in geeigneten Gehegen untergebracht, bevor sie in teilweise neu gebildeten Rudeln wieder ausgewildert werden.
  • Lösungen und Strategien entwickeln, die langfristig die Populationen wieder stabilisieren können
  • Förderung der Mitarbeit, Aus- und Weiterbildung der Bevölkerung vor Ort, im Rahmen von Capacity Development
  • Entwicklung von Lösungsansätzen um Konflikte zwischen Mensch und Tier langfristig auszuräumen
  • Aufklärungsarbeit

Dafür braucht SAVE Ihre Spende

Dafür braucht SAVE Ihre Spende
  • Technisches Equipment: Funkhalsbänder, GPS-Geräte und Ferngläser, Computer (Hardware & Software)
  • Kommunikationsmittel: Satellitentelefon und Funkgeräte, Internet
  • Gelände-Fahrzeuge: Treibstoff, Kauf neuer Fahrzeuge sowie deren Reparaturen/Wartung
  • Ggf. Rundflüge zum Aufspüren der seltenen Rudelgruppen
  • Mitarbeit der Forscher, Assistenten und Tracker vor Ort: Lohnzahlungen, Unterkünfte, Verpflegung, Reisekosten etc.
  • Betäubungsgewehre- und Medizin, Veterinärmedizinische Betreuung der Tiere, Fallen, Sicherheitsboxen und Stahlschlösser
  • Studiengebühren afrikanischer Studenten
  • Laboruntersuchungen
  • Aufklärungsmaterialien, wie z.B. Flyer, Informationsbroschüren etc.

Wildhund Welpen in dem Okavango Delta in Botswana: