SAVE African Animals

Löwen, Geparden, Elefanten, Zebras und Gnus – noch vor wenigen Jahrhunderten zogen große Tierherden durch die Savannen des gesamten afrikanischen Kontinents.
Heute leben die Wildtiere fast ausschließlich in Nationalparks und Wildreservaten im östlichen und südlichen Afrika. Eine besondere Rolle spielen dabei die Schutzgebiete in Botswana. Aber auch hier werden die Tiere vergiftet, erschossen, als Trophäe gejagt, ihr Lebensraum wird kontinuierlich zerstört – mit dem traurigen Ergebnis, dass manche bereits schon heute ausgerottet sind. SAVE will diesen Tieren und Naturgebieten eine Chance zum Überleben geben.


Projektgebiet Botswana

Projektgebiet Botswana

Das wasserreiche Okavango-Delta und die trockenen Landstriche der Kalahari-Wüste: Botswana ist ein von Kontrasten geprägtes Binnenland. Die Wildschutzgebiete dieses Staates im südlichen Afrika gehören zu den tierreichsten der Welt. Trotzdem ist dieser Artenreichtum massiv bedroht. Ihn zu bewahren ist eines der großen Ziele des SAVE Wildlife Conservation Fund. Mehr


Löwenschutz

Löwen - Könige der Savanne in Gefahr

Löwen leiden massiv unter dem sogenannten „Farmer-Raubtier-Konflikt“: Raubkatzen, die auf das Farmgelände wandern und dort eine Kuh oder eine Ziege reißen, werden oft erschossen. SAVE erarbeitet gemeinsam mit den Farmern friedliche Lösungen, die das Überleben der Löwen sichern. Mehr


Löwenschutz

Geparden - Schutz für die gefährdeten Sprinter

Auf der ICUN- Roten Liste ist der Gepard als bedrohte Tierart eingestuft. Optimistische Schätzungen gehen von insgesamt 12.000 Individuen aus, die fast ausschließlich alle im südlichen Afrika leben. Der Gepard ist selten in Nationalparks anzutreffen, sondern großenteils auf Farmland: Hier kann er seinem ärgsten Konkurrenten, dem Löwen, aus dem Weg gehen, neben dem er kaum eine Chance hat. Doch das Leben in diesem Habitat bezahlen die Geparden oft mit dem Tod. Mehr



Afrikanische Wildhunde - bedrohte Strategen

Der afrikanische Wildhund ist akut vom Aussterben bedroht. Genau wie der Löwe wird auch der Wildhund oft von Farmern getötet, wenn er sich am Vieh vergreift. Deshalb hat unser Forscherteam ein Umsiedelungs- und Aufklärungsprogramm zum Schutz der Wildhunde ins Leben gerufen. Mehr


Gnu

Migration der Kalahari-Streifengnus

Einst streiften riesige Herden von Streifengnus durch die Kalahari, stets auf der Suche nach Nahrung und Wasser. Ihre Zahl ist jedoch seit Jahren rückläufig. Bejagung und die durch Zäune unterbrochenen Migrationsrouten scheinen dafür mitverantwortlich zu sein. Dabei sind Gnus als eines der wichtigsten Beutetiere der Löwen von großer Bedeutung für ein funktionierendes Ökosystem. Mit umfangreichen Schutzbemühungen will SAVE deshalb Botswanas Streifengnus langfristig sichern und wachsende Bestände erreichen. Mehr



Tüpfelhyänen – Hilfe für die „Umweltpolizei“

Hyänen sind nicht gerade Sympathieträger. Dabei übernehmen sie im Ökosystem eine ungemein wichtige Rolle: als Umweltpolizei. In unserem Projektgebiet in der Republik Kongo, in dem in den letzten Jahrzehnten Großraubtiere fast vollständig ausgerottet wurden, gelten sie als Hoffungsträger für den Erhalt des ökologischen Gleichgewichts. Mehr



Auf den Spuren der Wildnis

Botswana ist in 3000 Kilometern Länge von Wildzäunen durchtrennt. Diese Barrieren, die Vieh und Wildtiere voneinander trennen sollen, haben massiven Einfluss auf das Leben vor allem der Tiere, die auf ihrer Suche nach Wasser und Nahrung jedes Jahr zu ihrer großen Wanderung aufbrechen. Zwei SAVE-Projekte untersuchen die Folgen der Wildzäune für Zebra & Co. Mehr



Capacity Development – Bildung für Naturschutz

Fortschritt in Entwicklungsländern ist nur dann nachhaltig, wenn die Kraft aus den eigenen Reihen kommt. Deshalb bildet SAVE die einheimischen Menschen in den Projektgebieten aus: Mit Forschungsstipendien und Umweltbildung. Nur so werden sie überzeugte Naturschützer und können mit dem erworbenen Wissen eine bessere Zukunft in ihrem Land gestalten. Mehr